Katze miaut nachts: Warum sie unruhig ist und wann das Schreien ein Warnzeichen ist

Deine Katze miaut nachts und weckt dich? Dann entscheidet vor allem ihr Alter darüber, was du tun solltest. Bei einer jungen, gesunden Katze hängt das Rufen laut VCA Animal Hospitals mit ihrem Tagesrhythmus und mit gelernter Aufmerksamkeit zusammen: Sie ist in der Dämmerung aktiv und hat erfahren, dass jemand aufsteht. Meine Faustregel: Ist die Katze älter als etwa sieben Jahre, ab da werden laut MSD Veterinary Manual und International Cat Care Schilddrüsenüberfunktion und Bluthochdruck zum Thema, oder schreit sie plötzlich neu, gehört sie zum Tierarzt, bevor du irgendetwas abtrainierst.

Ist deine Katze auch tagsüber schreckhaft und zieht sich zurück, lohnt zusätzlich der Ratgeber Katze mit Angst beruhigen.

Veröffentlicht : Quellen geprüft im September 2026.

Das Wichtigste in Kürze

  • Katzen sind laut VCA Animal Hospitals (Stand 28.09.2026) vor allem in der Abend- und Morgendämmerung aktiv. Bei einer jungen, gesunden Katze kann nächtliches Rufen deshalb mit ihrem Tagesablauf und mit gelernter Aufmerksamkeit zusammenhängen, nennt VCA.
  • Wer auf das Miauen mit Futter, Reden oder Aufstehen reagiert, belohnt es. VCA rät, eine gesunde Katze, die nachts ruft, konsequent zu ignorieren und sie tagsüber und abends zu beschäftigen (Stand 28.09.2026).
  • Vermehrtes Rufen ist laut MSD Veterinary Manual (Stand Juli 2025) in mehreren Studien das am häufigsten berichtete Verhaltenszeichen alternder Katzen. Nächtliches lautes Rufen gehört laut Cornell Feline Health Center (Stand 28.09.2026) zu den Zeichen der kognitiven Dysfunktion, die erst nach Ausschluss anderer Krankheiten feststeht.
  • Schilddrüsenüberfunktion kann laut MSD Veterinary Manual (Stand Mai 2024) Überaktivität, übermäßiges Rufen und Gewichtsverlust trotz gutem Appetit auslösen. Nächtliches Heulen nennt die FelineVMA in ihrem Informationspaket für Tierarztpraxen als mögliches Zeichen von Bluthochdruck (Stand 28.09.2026).
  • VCA rät, vor allem Katzen im mittleren und höheren Alter tierärztlich untersuchen zu lassen, bevor das Rufen als Verhaltensproblem gilt (Stand 28.09.2026). Daraus folgt für mich: Schreit eine Katze plötzlich neu, ist sie älter als etwa sieben Jahre, nimmt sie ab oder wirkt sie nachts verwirrt, gehört sie zuerst zum Tierarzt. Erst danach geht es ans Abgewöhnen.

Eine gesunde Katze kann nachts miauen, weil sie in der Dämmerung aktiv ist und tagsüber zu wenig erlebt

Katzen sind keine reinen Nachttiere. Die Verhaltensmediziner Debra Horwitz und Gary Landsberg beschreiben sie für VCA Animal Hospitals als dämmerungsaktiv: Am wachsten sind sie in der Abend- und Morgendämmerung. Zu den typischen Klagen von Haltern zählt VCA neben nächtlichem Miauen auch Knabbern an Zehen im Bett und wilde Spielphasen am frühen Morgen.

Als Auslöser nennt VCA einen Tag ohne Bewegung, während die Halter arbeiten, zu wenig Spiel und Kontakt und die Tatsache, dass die Katze für ihre nächtliche Aktivität unabsichtlich belohnt wird. Eine Katze, die tagsüber allein döst und abends noch ein Nickerchen macht, ist um fünf Uhr ausgeschlafen: Für sie ist das Morgen, nicht Nacht. Wie sich Langeweile und Anspannung bei Wohnungskatzen noch zeigen können, beschreibt der Ratgeber Gestresste Katze erkennen.

Wer nachts aufsteht, belohnt das Miauen

Katzen lernen, was ein Miauen bewirkt. International Cat Care schreibt: Wird ein Miauen mit etwas Lohnendem wie Aufmerksamkeit oder Futter beantwortet, wird die Katze das sehr wahrscheinlich wieder tun. Stehst du um fünf Uhr auf und füllst den Napf, hat das Rufen funktioniert.

VCA formuliert die Konsequenz deutlich: Katzen, die nachts rufen, müssen ignoriert werden, denn jede Form von Zuwendung belohnt das fordernde Verhalten. Belohnungen wie Spiel, Zuwendung und Leckerli gibt es laut VCA nur, wenn die Katze ruhig ist. Körperliche Strafe lehnt VCA ab, weil sie nicht wirkt und Angst vor dem Menschen erzeugen kann. Ignorieren ist aber nur bei einer Katze richtig, bei der eine Krankheit als Grund ausgeschlossen ist.

Tagsüber spielen, abends füttern, nachts schweigen: So verschiebst du den Rhythmus

Das Ziel ist, dass deine Katze ihre aktive Phase in den Abend legt und nachts satt und müde ist. VCA empfiehlt dafür, die Katze am Nachmittag und Abend durch Spiel, Füttern und Zuwendung wach und aktiv zu halten, und schreibt, dass sich das Problem bei manchen Katzen allein damit löst. So setzt du das um:

  1. Mehrere Spieleinheiten am Nachmittag und Abend: VCA rät zu mehreren gemeinsamen Spielrunden mit Spielzeug zum Jagen sowie zu kleinen Trainingsübungen mit Belohnung.
  2. Kein Nickerchen am Abend: Laut VCA sollten Katzennickerchen am Abend nicht gefördert werden. Hol die Katze eher zum Spielen vom Sofa.
  3. Futter aufteilen: Kleinere, häufigere Mahlzeiten, ein Teil davon in Futterspielzeug, empfiehlt VCA.
  4. Nachts kein Futter von dir: Füttern in der Nacht hält die Katze laut VCA wach. Wacht sie nur sehr früh wegen Futter auf, kann ein Futterautomat helfen, der zum Beispiel um fünf Uhr öffnet. Auch International Cat Care nennt zeitgesteuerte Futterautomaten für Katzen, die frühmorgens nach Futter fragen.
  5. Nachts nicht reagieren: Keine Antwort, kein Licht, kein Aufstehen. Hält die Katze dich trotzdem wach, kannst du sie laut VCA nachts in einem eigenen Raum unterbringen, dann aber mit Katzentoilette, Kletter- und Kratzmöglichkeit und Spielzeug.

Rechne damit, dass es zuerst schlimmer wird: Laut VCA kann das Rufen anfangs intensiver werden, wenn die Belohnung wegfällt, weil die Katze versucht, sie doch noch zu bekommen. Steh gerade in dieser Phase nicht auf, sonst lernt sie, dass lauteres Rufen wirkt. Wie Jagdspiele aufgebaut sein sollten und warum ein berechenbarer Tagesablauf beruhigend wirkt, steht im Ratgeber Stress bei Katzen abbauen.

Schwarz-weiße Katze jagt auf dem Holzboden einer Federangel hinterher
Jagdspiel mit der Federangel. Foto: Arina Krasnikova / Pexels

Neue Katze, Umzug, Rolligkeit: Manchmal hat das Rufen einen klaren Anlass

Ist die Katze gerade eingezogen oder mit dir umgezogen, kann auch nächtliche Unruhe zur Eingewöhnung gehören. International Cat Care rät, Kätzchen zunächst in einem Raum zu halten, auch erwachsene Katzen fühlten sich anfangs in einem Raum wohler. Manche Katzen brauchen laut iCatCare mehrere Wochen, bis sie sich sicher fühlen. Einen Plan für die ersten Tage und Wochen mit der sogenannten 3-3-3-Regel findest du im Ratgeber Neue Katze eingewöhnen, für den Wohnungswechsel im Beitrag Umzug mit Katze.

Ruft eine junge, nicht kastrierte Kätzin laut, reibt sich ständig an dir und wälzt sich am Boden, spricht das für eine Rolligkeit. Laut VCA werden Kätzinnen um den sechsten Lebensmonat geschlechtsreif. Während der Rolligkeit werden Katzen laut VCA „sehr lautstark“. Wohnungskatzen können das ganze Jahr über rollig werden. Das lässt sich nicht abtrainieren. VCA empfiehlt die Kastration mit etwa sechs Monaten, vor der ersten Rolligkeit. Auch bei Katern nennt VCA sexuelles Verhalten als Grund für Rufen, und eine Kastration kann solches Rufen laut VCA verringern.

Alte Katze miaut nachts oder schreit: Vermehrtes Rufen ist laut MSD das am häufigsten berichtete Verhaltenszeichen im Alter

Bei Seniorkatzen ändert sich die Lage. Sun A. Kim und Carlo Siracusa schreiben im MSD Veterinary Manual (Stand Juli 2025), vermehrtes Rufen sei in mehreren Studien das am häufigsten berichtete Verhaltenszeichen alternder Katzen. Eine Zahl zur Verbreitung gibt es nur aus zweiter Hand: Die Tiermedizinerin Danièlle Gunn-Moore und Kollegen zitieren in einer Übersichtsarbeit im Journal of Small Animal Practice (2007) eine damals unveröffentlichte Erhebung in einer Tierarztpraxis. Danach entwickelten 28 % der Katzen zwischen 11 und 14 Jahren mindestens ein im Alter neu aufgetretenes Verhaltensproblem, bei Katzen ab 15 Jahren über 50 %. Die Autoren schreiben selbst, dass solche Veränderungen auch von Allgemeinerkrankungen kommen können. Die Zahl ist deshalb ein Hinweis, keine Aussage darüber, wie viele Katzen dement werden.

Hinter solchen Veränderungen kann die kognitive Dysfunktion stecken, eine altersbedingte Erkrankung des Gehirns, die mit der Demenz beim Menschen verglichen wird. Das Cornell Feline Health Center schreibt, die Zeichen würden bei Katzen ab etwa zehn Jahren deutlich, und nennt unter anderem räumliche Desorientierung, einen veränderten Schlaf-Wach-Rhythmus, Unsauberkeit und scheinbar grundlose Phasen lauten Rufens, „häufig mitten in der Nacht“. Warum diese Katzen rufen, haben Černá und Kollegen (Animals, 2020) ihre Halter gefragt: In der Onlinebefragung zu 37 Katzen mit kognitiver Dysfunktion und vermehrtem Rufen nannten je 40,5 % (je 15 Halter) Desorientierung oder den Wunsch nach Aufmerksamkeit als Hauptgrund. Das ist die Einschätzung der Halter, keine gemessene Ursache, und die Autoren weisen selbst auf die kleine Gruppe hin.

Die kognitive Dysfunktion ist eine Ausschlussdiagnose. International Cat Care nennt als Krankheiten, die vorher ausgeschlossen werden müssen, Schilddrüsenüberfunktion, chronische Nierenerkrankung, Arthrose, Bluthochdruck und Hirntumoren. Für zu Hause rät iCatCare zu festen Fütter- und Spielzeiten, einem Nachtlicht, Futter, Wasser und Toiletten gut erreichbar auf mehreren Ebenen der Wohnung und so wenig Veränderungen wie möglich.

Schilddrüsenüberfunktion und Bluthochdruck können hinter lautem Rufen stecken

Die Schilddrüsenüberfunktion ist laut MSD Veterinary Manual eine verbreitete Hormonerkrankung reifer und älterer Katzen und am häufigsten bei Katzen über sieben Jahren. Als Zeichen nennt das Handbuch Überaktivität, übermäßiges Rufen und Gewichtsverlust trotz gutem Appetit, dazu Erbrechen und mehr Durst. International Cat Care nennt zusätzlich Unruhe und Reizbarkeit und schreibt, dass die Krankheit unter sieben Jahren selten ist. Ruft deine Seniorkatze nachts, frisst gierig und wird trotzdem dünner, lass beim Tierarzt das Blut untersuchen.

Bluthochdruck bleibt lange unbemerkt. Laut International Cat Care zeigen die meisten Katzen erst Anzeichen, wenn die Erkrankung fortgeschritten ist. Wird der Bluthochdruck von einer anderen Krankheit ausgelöst, ist laut iCatCare die chronische Nierenerkrankung die häufigste Ursache, auch die Schilddrüsenüberfunktion kann dahinterstecken. Wirkt sich der Druck auf das Gehirn aus, nennt die Fachgesellschaft FelineVMA (früher AAFP) in ihrem Informationspaket zum Bluthochdruck für Tierarztpraxen nächtliches Heulen, verloren wirkendes Verhalten, Desorientierung, Gleichgewichtsstörungen und Seh- oder Hörverlust als mögliche Beschwerden. Die FelineVMA warnt ausdrücklich, dass solche Zeichen fälschlich der kognitiven Dysfunktion zugeschrieben werden können. Praktisch heißt das: Ist deine Katze älter als sieben Jahre, frag bei der nächsten Untersuchung nach einer Blutdruckmessung. iCatCare empfiehlt ab diesem Alter regelmäßige Kontrollen.

Schmerz und nachlassende Sinne können alte Katzen nachts öfter wecken und rufen lassen

Neben Schilddrüse und Blutdruck zählt International Cat Care Arthrose und chronische Nierenerkrankung zu den Krankheiten, die vor der Diagnose einer kognitiven Dysfunktion ausgeschlossen werden müssen. VCA nennt Schmerz ausdrücklich als möglichen medizinischen Grund für Rufen und schreibt, dass ältere Katzen mit nachlassenden Sinnen oder geistigen Fähigkeiten nachts häufiger aufwachen und mehr rufen können. Solche Fälle müsse man je nach Gesundheitszustand der Katze einzeln angehen.

Das Cornell Feline Health Center rät, Veränderungen bei alten Katzen nicht einfach dem Alter zuzuschreiben, weil sie Zeichen verbreiteter Krankheiten sein können, und empfiehlt Nachtlichter für Katzen, die schlecht sehen. Auf seiner Seite zur kognitiven Dysfunktion nennt Cornell außerdem Rampen, wo Treppen schwerfallen, und leicht erreichbare Katzentoiletten mit niedrigem Rand. Richte der Katze die Nacht deshalb so ein, dass sie ohne Sprung und ohne Suchen an Wasser, Toilette und Schlafplatz kommt.

Plötzlich neues Schreien gehört zum Tierarzt, bevor du etwas abtrainierst

VCA empfiehlt, vor allem Katzen im mittleren und höheren Alter tierärztlich untersuchen zu lassen, um Schmerzen, Hormonstörungen und Bluthochdruck als Ursache des Rufens auszuschließen. Auch das MSD Veterinary Manual betont, dass medizinische Ursachen ausgeschlossen sein müssen, bevor ein Problem als Verhaltensproblem gilt, und dass eine körperliche Ursache bei älteren Katzen wahrscheinlicher ist als bei jungen. Meine Grenzen für den Termin:

Was du beobachtestMögliche Richtung laut QuellenWas du tust
Katze schreit nachts plötzlich, obwohl sie früher ruhig warSchmerz, Hormonstörung, Bluthochdruck (VCA)Zeitnah Termin, nicht ignorieren
Seniorkatze nimmt ab, frisst aber viel, ist unruhigSchilddrüsenüberfunktion (MSD, iCatCare)Blutuntersuchung ansprechen
Heult nachts, wirkt verloren, stößt an, sieht schlechterBluthochdruck (FelineVMA-Informationspaket, iCatCare)Umgehend untersuchen lassen, Blutdruck messen lassen
Steht verwirrt in Ecken, findet die Toilette nicht, Schlafrhythmus verdrehtKognitive Dysfunktion nach Ausschluss anderer Krankheiten (Cornell, iCatCare)Untersuchung, danach Nachtlicht und feste Abläufe
Junge, gesunde Katze ruft vor allem frühmorgensAktivitätsrhythmus, gelernte Aufmerksamkeit (VCA, iCatCare)Tagesablauf umstellen, nachts nicht reagieren

Schreib vor dem Termin eine Woche lang auf, wann die Katze ruft, wie lange, ob sie dabei herumläuft oder an einer Stelle sitzt, und ob sich Fressen, Trinken, Gewicht oder Toilettengang verändert haben. Solche Notizen helfen der Tierärztin, denn die FelineVMA weist ausdrücklich darauf hin, dass Verhaltensänderungen bei der Untersuchung nicht immer zu beobachten sind.

Meine Einschätzung

Ich würde die Frage „Was tun, wenn die Katze nachts miaut?“ immer mit einer Gegenfrage beginnen: Wie alt ist sie, und ist das Rufen neu? Bei einer jungen Katze, die seit Monaten um fünf Uhr ruft, liegt die Lösung im Tagesablauf und in deiner Konsequenz. Bei einer Katze über sieben Jahren, die nachts ruft, und bei jeder Katze, die plötzlich neu schreit, halte ich Ignorieren ohne Untersuchung für falsch.

VCA, MSD, Cornell und iCatCare setzen den Ausschluss körperlicher Ursachen an den Anfang, und die FelineVMA warnt, dass Bluthochdruck mit Demenz verwechselt werden kann. Wer das Schreien als Alterserscheinung abtut, verliert Zeit bei Krankheiten, die der Tierarzt behandeln kann.

Häufige Fragen, wenn die Katze nachts miaut

Warum miaut meine Katze nachts?

Laut VCA Animal Hospitals (Stand 28.09.2026) sind die häufigsten Gründe für Rufen Aufmerksamkeit, sexuelles Verhalten wie Rolligkeit, Spiel, medizinische Probleme und Unwohlsein. Bei älteren Katzen kommen kognitive Dysfunktion (Cornell Feline Health Center), Schilddrüsenüberfunktion (MSD Veterinary Manual) und Bluthochdruck (FelineVMA, VCA) in Frage (Stand 28.09.2026).

Warum miaut meine Katze um 5 Uhr morgens?

Die Morgendämmerung gehört laut VCA (Stand 28.09.2026) zu den aktivsten Zeiten von Katzen. Wacht die Katze vor allem früh wegen Futter auf, nennen VCA und International Cat Care einen zeitgesteuerten Futterautomaten als Hilfe. Steh nicht auf, um zu füttern, sonst belohnst du das Rufen.

Wie kann ich meiner Katze das Miauen in der Nacht abgewöhnen?

VCA (Stand 28.09.2026) empfiehlt, die Katze am Nachmittag und Abend mit Spiel, Futter und Zuwendung aktiv zu halten, abendliche Nickerchen zu vermeiden, nachts nicht zu füttern und nächtliches Rufen konsequent zu ignorieren. Körperliche Strafe lehnt VCA ab. Laut VCA kann das Rufen anfangs intensiver werden, bevor es nachlässt. Das gilt nur für eine gesunde Katze. Ich rate: Ist sie älter als etwa sieben Jahre oder ist das Rufen neu, lass sie vorher untersuchen.

Wann sollte ich mit meiner Katze zum Tierarzt, wenn sie nachts miaut?

VCA (Stand 28.09.2026) rät, vor allem Katzen im mittleren und höheren Alter untersuchen zu lassen, um Schmerzen, Hormonstörungen und Bluthochdruck auszuschließen. Nach meiner Einschätzung außerdem immer dann, wenn das Schreien plötzlich neu ist, die Katze abnimmt, verwirrt wirkt oder schlechter sieht.

Robert M.

Ich bin Robert M. und schreibe die Ratgeber auf FurryZen. Ich bin kein Tierarzt und kein ausgebildeter Verhaltenstrainer. Hunde gehören seit meiner Kindheit zur Familie, der Golden Retriever meiner Mutter hatte über Jahre Angst vor dem Autofahren. Jeder Ratgeber stützt sich auf benannte Fachquellen wie Tierschutzorganisationen, Tierärzteverbände und Studien. Ich öffne jede Quelle, ein zweiter Durchgang mit KI-Unterstützung prüft sie noch einmal, das Datum steht im Beitrag. Bei Krankheit oder starker Angst gehört dein Tier in die Tierarztpraxis.

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